Hallo!
Wir sind Vicky und Joesy und seit Sommer 2005 begeisterte Frisbee Spieler… zumindest teilweise. Das Problem an der Sache ist, dass ein Teil des Teams ziemlich motiviert ist und sich geschworen hat, solange zu trainieren, bis es mit dem Frisbee gut klappt und mal ein Pokal auf dem Kaminsims steht. Der andere Teil ist scheinbar einfach entschlossen, dieses Vorhaben zu boykottieren.
Vereinfacht ausgedrückt: Wenn ein Training ansteht, packe ich mit Vorfreude die Frisbeetasche, während Joesy daneben steht, die Augen verdreht und ihren entspannten Abend auf der Couch dahin schwinden sieht.
Nur damit keine Missverständnisse entstehen: Joesy ist ein 3 Jahre junger Mali-Mix und kein 90 jähriger Esel.
Na ja, man muss sagen, dass es nach einigen drastischen Änderungen der Trainingsstrategie auch seit neuestem viele Fortschritte zu verzeichnen gibt. Frisbee ist bei uns jetzt keine sportliche Betätigung mehr, sondern ein großes Kunststückchen, das öfter auch mal (entgegen allen Regeln, die wir im Spielmotivationskurs gelernt haben) mit einem Leckerchen belohnt wird. Da klappt sogar schon der ein oder andere “Over” und “Around The World” ziemlich zuverlässig. Damit können beide Seiten ganz gut leben.
 Bleibt nur noch die Frage, wie wir uns auf einem Turnier arrangieren sollen, denn da sind ja Leckerchen tabu. Aber da werden wir wohl auch noch eine friedliche Lösung finden. Immerhin konnten wir schon den 4. Platz in der Prestarter-Klasse beim Incredible Dog Challenge in Holland ergattern! Da war Frauchen wohl schwer überrascht, denn in der zweiten Freestylerunde sah es eher so aus, als hätte Joesy eine vorinstallierte Zeitlupenfunktion...
Aber jeder weiß ja: “GUT DING BRAUCHT WEILE!” (Demzufolge müsste das eigentlich ein sehr gutes Ding werden…)
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