| Sabine und Crazy
„Crazy“ hieß mal Diena und ihr ging es gar nicht
gut. Ihr erstes Jahr verbrachte sie im Zwinger und dementsprechend
verhielt sie sich anfangs auch, als sie zu uns kam. Sie hatte Angst
vor allem und jedem. Spielen kannte sie gar nicht, Bälle waren
ihr unheimlich.
Nachdem wir sie zu uns geholt hatten, merkte sie aber schnell, das
wir mit ihr ganz anders umgingen. Und sehr schnell fand sie ihr neues
Hobby: Frisbee spielen.
 Sie ist der schnellste Frisbee Hund, den
man sich vorstellen kann. Drive ist fast der falsche Ausdruck für
ihre Motivation, die Frisbee auf alle Fälle zu schnappen.
Da war es am Anfang auch egal, in welche Richtung ich geworfen
habe. Inzwischen habe sogar ich das Werfen gelernt. Hat etwas länger
gedauert als es beim Durchschnittsmenschen dauert, ungefähr
ein Jahr länger ;o)
Crazy bellt beim Frisbee spielen. Böse
Zungen unterstellen ihr Unkonzentriertheit, aber das ist nicht
der Fall. Sie ist sehr
konzentriert. Zusätzlich kann sie einen „Ereignissound“ machen,
nachdem sie die Scheibe gefangen hat. Einen „Brumm“ entlockt
ihr jeder geglückte Fang und danach macht sie sich auch gleich
auf die Socken, um die nächste Scheibe zu jagen. Glückssound
nenne ich das... .

So verrückt wie sie beim Frisbee spielen
wirkt, so normal und ausgeglichen ist sie im Alltag. Sie kommt
den ganzen Tag mit in Stunden
und zeigt den Hundeschulhunden, wie gut man einen Hund erziehen kann.
Sehr hat uns ein Kompliment eines amerikanischen
Dog Frisbee Spielers gefreut. Mit dem waren wir 4 Stunden in Frankfurt
unterwegs mit unangeleinter,
bei Fuß gehender Crazy, der nachdem wir im Auto waren fragte,
welcher Hund uns denn begleitet hätte. Und der baff erstaunt
war, das das der verrückte Frisbee Hund war, der beim Spielen
kaum zu halten ist... .
Let`s have fun with dogs, Sabine und Crazy
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